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Startups & Innovationsevents in Lübeck entdecken

Startups & Innovationsevents in Lübeck 2026: Das erwartet dich am 3.–4. Juni auf dem Campus

Am Mittwoch, 3. Juni 2026, und Donnerstag, 4. Juni 2026 findet in Lübeck ein zweitägiges Gründungs- und Innovationsevent auf dem Campus an der Maria-Goeppert-Straße 1, 23562 Lübeck statt. Wenn du 2026 Startup-Luft schnuppern, Kontakte knüpfen oder dein eigenes Projekt sichtbar machen willst, bekommst du hier einen kompakten Überblick über Ablauf, Formate, typische Themen-Tracks und eine praxisnahe Vorbereitung.

Wichtig: Die folgenden Informationen beziehen sich ausschließlich auf dieses künftige Event und auf Maßnahmen, die du vor den Veranstaltungstagen planen kannst.

Daten, Ort & Zeiten (Planungsrahmen)

  • Datum: Mittwoch, 03.06.2026, und Donnerstag, 04.06.2026
  • Ort: Campus, Maria-Goeppert-Straße 1, 23562 Lübeck
  • Einlass (Tag 1): ca. 09:30 Uhr
  • Programmstart (Tag 1): ca. 10:00 Uhr
  • Tag 2 (gebündelt): ca. 10:00–16:00 Uhr (inkl. Austausch & Networking im Umfeld des Programms)
  • Teilnahme: Online-Registrierung vorab erforderlich; Studierende und Startups können laut Ankündigungsrahmen kostenfrei teilnehmen (jeweils nach vorheriger Registrierung).

Für deine Anreiseplanung lohnt es sich, am ersten Tag bewusst Puffer einzuplanen: Check-in, Orientierung im Campus-Areal und die ersten Gespräche passieren typischerweise vor dem offiziellen Start.

Programm-Überblick: Formate & Erwartungen

Für das zweitägige Event ist ein dichtes Programm angekündigt, unter anderem mit:

  • Vorträgen/Keynotes (Impulse, Perspektiven, Praxisberichte)
  • Panels (Diskussionen mit mehreren Akteur:innen)
  • Workshops/Masterclasses (interaktiver, mit konkreten Methoden und Q&A)
  • Pitch-Formaten (kurze, pointierte Präsentationen von Startup-Ideen)
  • Networking (Pausen, Matchmaking-nahe Gespräche, Anschlusskontakte)

Wenn du dir vorab ein Ziel setzt (z. B. „3 passende Kontakte für Pilotprojekte“, „Feedback zum Pitch-Deck“, „Mentor:in finden“), nutzt du die zwei Tage deutlich effizienter.

Tag 1 (3. Juni 2026): „Learn it! & Pitch it!“

Der erste Tag ist auf Gründungswissen, praktische Learnings und Pitch-Momente ausgerichtet. Erwartbar sind kuratierte Themen-Tracks, die dir helfen, schnell zu entscheiden, welche Sessions zu deinem Status passen (Idee, MVP, erste Kund:innen, Wachstum).

Typische Themen-Tracks (so kannst du auswählen)

  • Business & Finance: Geschäftsmodell, Finanzierung, Kennzahlen, Investorenlogik.
  • Engineering & Tech: Produktentwicklung, Architekturentscheidungen, Prototyping-Ansätze.
  • Female Founders: Vernetzung, Sichtbarkeit, Perspektiven und konkrete Hürden in der Gründungspraxis.
  • Nachhaltigkeit: Impact-orientierte Modelle, Wirkungslogik, Kommunikation von Wirkung.
  • Recht & Struktur: Gesellschaftsformen, Vertragsgrundlagen, Datenschutz- und IP-Fragestellungen.
  • Prototyping & Innovation: MVP-Denken, Nutzerfeedback, iteratives Vorgehen.

So holst du am meisten aus Workshops & Masterclasses heraus

  • Bring eine konkrete Frage mit (z. B. „Welche Kennzahl sollte mein Pitch zuerst zeigen?“ oder „Wie priorisiere ich MVP-Features?“).
  • Packe 2–3 Artefakte ein (digital reicht): One-Pager, Pitch-Deck-Entwurf, Landingpage/Prototype-Link.
  • Plane pro Tag mindestens eine Session, die nicht „dein“ Thema ist—das sorgt oft für unerwartete Aha-Momente (z. B. Recht/Datenschutz, wenn du aus Tech kommst).

Pitch-Wettbewerb: So bereitest du dich vor

Am ersten Tag ist ein Pitch-Wettbewerb als Programmhöhepunkt angekündigt. Der Rahmen sieht ein Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro vor, unter anderem in den Kategorien „Impact“ und „Newcomer“. Zusätzlich ist ein Publikumsvoting vorgesehen.

Pitch-Check (2026-tauglich, in 10 Minuten Vorbereitung)

  1. Problem: In einem Satz—für wen ist es schmerzhaft und warum jetzt?
  2. Lösung: Was genau lieferst du (Produkt/Service) und wie sieht der Nutzen aus?
  3. Beweis: Traction, Pilotinteresse, Prototyp, Nutzerfeedback (auch klein, aber konkret).
  4. Markt: Wer zahlt, wie wird gekauft (B2B/B2C), grobe Größenordnung ohne Fantasiezahlen.
  5. Wettbewerb: Alternative(n) nennen und klar abgrenzen.
  6. Business-Modell: Wie verdienst du Geld—einfach erklären.
  7. Team: Warum ihr das glaubwürdig umsetzen könnt (Rollen + relevante Erfahrung).
  8. Impact (falls relevant): Was verbessert sich messbar, wie vermeidest du Greenwashing.
  9. Ask: Was brauchst du nach dem Event (Pilotkunde, Mentoring, Investment, Co-Founder)?
  10. Schluss: Eine klare Erinnerung (Claim + Kontaktmöglichkeit).

Publikumsvoting: So machst du es dir leichter

Wenn ein Publikumsvoting vorgesehen ist, hilft eine simple Regel: Mach es den Leuten einfach, dich wiederzufinden. Das gelingt mit einem einprägsamen Namen, einem klaren Nutzenversprechen und einem QR-Code, der direkt auf eine kurze Landingpage führt (mit Kontakt und „Nächstes Gespräch buchen“).

Tag 2 (4. Juni 2026): „Ecosystem Day“

Der zweite Tag ist als „Ecosystem Day“ angekündigt und zielt stärker auf Kooperationen: Startups, Mittelstand, größere Unternehmen, Hubs, Hochschulen und öffentliche Akteure treffen sich, um Zusammenarbeit strukturiert anzustoßen.

Themen, die du typischerweise erwarten kannst

  • Venture-Clienting: Zusammenarbeit, bei der Unternehmen Startups als Lieferant:innen/Partner:innen für Innovation nutzen.
  • Kooperationen & Programme: Partnerschaften (regional bis international), Förderlogiken und Projektaufbau.
  • Matchmaking: Formate, die gezielt passende Kontakte zusammenbringen.
  • Best Practices: Fallbeispiele zu Pilotprojekten, Einkaufsprozessen, Skalierung und Governance.

Wenn du ein Unternehmen vertrittst (Mittelstand/Corporate)

  • Definiere vorab 2–3 konkrete Problemstellungen (z. B. Prozessdigitalisierung, Datenintegration, Nachhaltigkeitsreporting, Automatisierung).
  • Formuliere, was du anbieten kannst: Pilotbudget, Testumgebung, Datenzugang, Entscheidertermin, Referenz.
  • Plane eine interne „Fast Lane“: Wer darf nach dem Event in 10 Tagen eine Pilotentscheidung treffen?

Wenn du ein Startup vertrittst

  • Bereite ein Pilotangebot vor (Scope, Dauer, grobe Aufwände, Erfolgskriterien).
  • Sprich klar an, was du brauchst: Zugang zu Nutzer:innen, Prozessdaten, Testkunden, Integrationspartner.
  • Stelle dich auf Beschaffungs- und Compliance-Fragen ein (Datenschutz, Informationssicherheit, Vertragsrahmen).

Für wen lohnt sich der Besuch (2026)?

  • Gründungsinteressierte: Wenn du Orientierung suchst (Idee prüfen, nächste Schritte, typische Fehler vermeiden).
  • Startups: Wenn du Sichtbarkeit, Feedback, Pilotkontakte oder Recruiting anstoßen willst.
  • Studierende: Wenn du Team-/Projektideen suchst oder Gründung als Karriereoption testen willst (inkl. kostenfreier Teilnahme nach Registrierung).
  • Unternehmen: Wenn du Innovationspartner finden, Pilotprojekte starten oder Talent gewinnen willst.
  • Investor:innen & Mentor:innen: Wenn du Dealflow/Teams in einem kompakten Format kennenlernen möchtest.

Checkliste: Vorbereitung bis zum Event

1–2 Wochen vorher

  • Registrierung abschließen und Bestätigung griffbereit speichern.
  • Persönliches Ziel festlegen: lernen, pitchen, piloten, rekrutieren.
  • Eine kurze Vorstellung schreiben (30 Sekunden): Wer bist du, woran arbeitest du, wen suchst du?
  • Unterlagen vorbereiten: One-Pager, Pitch-Deck (Kurzversion), Demo/Prototyp-Link.

1–2 Tage vorher

  • Termine blocken: Anreise mit Puffer, Pausen bewusst für Gespräche reservieren.
  • Kontaktpunkte festlegen: Welche Sessions/Tracks passen zu deinem Ziel?
  • Visitenkarte oder digitale Kontaktoption (z. B. QR-Code) testen.

Am Eventtag

  • Früh ankommen (insbesondere Tag 1) und die ersten Gespräche beim Check-in nutzen.
  • Notizen strukturiert machen: „Kontakt“, „Anschlussaktion“, „Deadline“.
  • Nach jedem guten Gespräch: nächster Schritt sofort vereinbaren (Call, Demo, Pilot-Scoping).

Vor Ort: Networking-Strategie in 6 Schritten

  1. Starte mit Kontext: „Bist du wegen Tag 1 (Learn & Pitch) oder Tag 2 (Ecosystem) hier?“
  2. Qualifiziere schnell: Rolle (Startup/Unternehmen/Investor:in/Studium), Suchziel, Entscheidungsnähe.
  3. Gib Wert zuerst: Introductions, Tools, Hinweise auf passende Sessions.
  4. Frage nach der Hürde: „Was ist aktuell der Engpass—Kund:innen, Technik, Recht, Finanzierung?“
  5. Halte es kurz: 5–8 Minuten reichen für einen guten Erstkontakt.
  6. Follow-up in 48 Stunden: Nachricht mit Kontext („Wir sprachen nach Session X über Y“) + konkreter Vorschlag (15-Minuten-Call).

Quellen & Referenzen

  1. Europäische Kommission: Datenschutz in der EU (DSGVO-Übersicht) — Hintergrund für typische Datenschutzfragen bei Pilotprojekten und Kooperationen (accessed 2026-05-20)
  2. BMWK: EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft — Überblick zu Gründungskontext und Förderlogiken, die häufig in Startup-Programmen diskutiert werden (accessed 2026-05-20)
  3. BSI: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik — Orientierung zu Informationssicherheit, die in B2B-Piloten häufig abgefragt wird (accessed 2026-05-20)

Hinweis (kein YMYL-Rat): Dieser Artikel dient der Event-Orientierung und allgemeinen Vorbereitung. Er ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung.

Last reviewed: 2026-05-20

Häufig gestellte Fragen

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