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Personalsorgen vor dem Spiel bei Altona 93

VfB Lübeck startet nach Hannover-Pleite in die Trainingswoche

Nach dem 0:2 in Hannover richtet der VfB Lübeck den Blick nach vorn: Vor dem Auswärtsspiel bei Altona 93 soll die neue Trainingswoche vor allem dabei helfen, die personell angespannte Situation zu stabilisieren – und sportlich wieder mehr Durchschlagskraft in entscheidenden Momenten auf den Platz zu bringen.

Mehrere Ausfälle zum Wochenstart

Die Niederlage in Hannover war das erste Pflichtspiel des VfB Lübeck im Jahr 2026. Die Mannschaft arbeitete die Partie bereits am Sonntag intern auf. Als zentraler Punkt blieb hängen, dass am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag gaben: In Begegnungen, in denen nur wenige Tore fallen, entscheidet häufig nicht die Anzahl der Aktionen im Strafraum, sondern wie konsequent ein Team seine Gelegenheiten nutzt – und wie kalt der Gegner in seinen Momenten bleibt.

Am Dienstag startete Lübeck um 15 Uhr auf dem Nebenplatz hinter dem Gästebereich in die Vorbereitung auf die nächste Aufgabe. Die Einheit dauerte rund eineinhalb Stunden – allerdings ohne mehrere Akteure: Luca Menke fehlt mit einem Mittelhandbruch. Ramiz Demir musste wegen muskulärer Probleme passen, Ware Pakia befindet sich weiterhin im Aufbau. Außerdem waren Colin Ulrich (Probleme am hinteren Oberschenkel) und Joel Amadi (Adduktorenbeschwerden) nicht dabei.

Im Verlauf des Trainings gab es zudem einen weiteren Dämpfer: Dardan Karimani knickte um und konnte die Einheit nicht bis zum Ende absolvieren.

Pfundheller kehrt zurück – Hoffnung bei Ulrich und Amadi

Neben den Ausfällen gab es am Dienstag auch ein ermutigendes Signal. Bjarne Pfundheller, der zuletzt nach einer Knieprellung gefehlt hatte und in Hannover nicht zur Verfügung stand, war wieder auf dem Platz und absolvierte die komplette Einheit.

Bei Colin Ulrich und Joel Amadi sieht Cheftrainer Guerino Capretti ebenfalls eine zeitnahe Rückkehr. Sollte sich das bestätigen, würde das die Optionen im Training und mit Blick auf den Spieltag spürbar erweitern – gerade in einer Phase, in der Belastungssteuerung und Kaderbreite entscheidend sind, um Intensität und Stabilität über 90 Minuten zu halten.

Für Mittwoch sind zwei Trainingseinheiten angesetzt: um 11 Uhr und um 15 Uhr.

Nächster Fokus liegt auf Altona 93

Sportlich gilt die Aufmerksamkeit nun dem Auswärtsspiel am Samstag bei Altona 93. Anstoß ist um 15.30 Uhr in der Adolf-Jäger-Kampfbahn. Tickets sind online erhältlich; sofern nicht alle Karten im Vorverkauf abgesetzt werden, ist für Gästeanhänger auch eine Tageskasse vorgesehen.

Für den VfB Lübeck geht es nach dem misslungenen Start in die Restsaison darum, die Woche möglichst ohne weitere Rückschläge zu überstehen – und sich mit einem möglichst konkurrenzfähigen Aufgebot die Chance zu erarbeiten, in Altona wieder zu punkten.

Entscheidend wird dabei sein, dass sich der Aufwand auch im Ergebnis niederschlägt: weniger Fehler in den entscheidenden Zonen, mehr Konsequenz in den eigenen Abschlüssen und die nötige Robustheit, um enge Spielverläufe auf die eigene Seite zu ziehen.

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